Kunstraum Timmelsjoch 2010
Für das Jahr 2010 ist die Ausstellungsreihe „Frauenzimmer & Herrenräume" mit KünstlerInnen aus dem In- und Ausland ein Schwerpunkt, hier sollen jeweils ein Künstler und eine Künstlerin, ihre Arbeiten, die sich mit dem Thema Raum auseinandersetzen, zeigen.
Ein weiterer thematischer, soziokultureller Schwerpunkt im Jahresprogramm ist die Aufarbeitung der bäuerlichen Lebensweise im Alpenraum, auf das mit verschiedenen Veranstaltungen aufmerksam gemacht werden soll. In Zusammenarbeit mit der Naturschutzabteilung des Landes Tirol wird hier die Ausstellung „A hoamigs Platz´l" gezeigt, dazu wird ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und Lesungen organisiert. Kunst im öffentlichen Raum. Im Grenzraum zwischen Österreich und Italien wird der Kunstraum Timmelsjoch jährlich von österreichischer und von italienischer Seite aus mit einem Kunstobjekt erweitert. Am 5. September 2010 erfolgt der Bau eines weiteren Kunstobjektes im Kunstraum Timmelsjoch im Grenzraum zwischen Österreich und Italien (Nordtirol – Südtirol). Nachdem vor zwei Jahren der Meraner Bildhauer Franz Pichler das Kunstobjekt „der Wind kennt keine Grenzen" geschaffen hat und sich im Vorjahr Tiroler Bildhauerin Ursula Beiler mit der Arbeit zum „Grüß Göttin" eingebracht hat, wird 2010 die Südtiroler Malerin Sabine Auer in Kooperation mit Pro Vita Alpina Geschäftsführerin Florentine Prantl ein Objekt gestalten.
Sabine Auer, Künstlerin aus Verdins oberhalb von Meran, setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit intensiv mit Räumen auseinander. Der Grenzraum zwischen Südtirol und Tirol wird von ihr im Herbst 2010 bespielt.
Sabine Auer und Florentine Prantl: „Wo ist der Wind, wenn er nicht weht?"
Musikalische Umrahmung durch eine Ötztaler und Passeirer Musikgruppe.
5. September 2010
